𝗨𝗟𝗠 𝗦𝗖𝗛𝗔𝗙𝗙𝗧. 𝗥𝗔𝗨𝗠 𝗙Ü𝗥 𝗜𝗗𝗘𝗘𝗡. 💡
Was macht eine Innenstadt lebendig? Was hält einen Wirtschaftsstandort stark – und was braucht es, damit Menschen sich mit ihrer Stadt verbunden fühlen?

Interviewreihe der Universelle Ulm: "Ulm schafft Raum für Ideen"
In der aktuellen Ausgabe Interviewreihe kommt Sandra Walter zu Wort. Als Geschäftsführerin und Citymanagerin beim Ulmer City Marketing e. V. kennt sie Ulm aus standortpolitischer Perspektive ebenso wie aus der täglichen Praxis. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Stadt, Handel, Wirtschaft und Stadtgesellschaft – dort, wo Interessen zusammengeführt und gemeinsame Ziele entwickelt werden.Im ersten Teil des Gesprächs spricht sie über die besondere Strahlkraft der Ulmer Innenstadt, über Netzwerke als Erfolgsfaktor und darüber, warum Ulm für sie nicht nur innovativ und vernetzt, sondern vor allem lebens- und liebenswert ist. Und sie verrät, weshalb der Blick vom Münsterturm für sie bis heute etwas ganz Besonderes geblieben ist.
𝗗𝗮𝘀 𝗨𝗹𝗺𝗲𝗿 𝗠ü𝗻𝘀𝘁𝗲𝗿 𝗶𝘀𝘁 𝗺𝗶𝘁𝘁𝗹𝗲𝗿𝘄𝗲𝗶𝗹𝗲 „𝗻𝘂𝗿“ 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝗱𝗲𝗿 𝘇𝘄𝗲𝗶𝘁𝗵ö𝗰𝗵𝘀𝘁𝗲 𝗞𝗶𝗿𝗰𝗵𝘁𝘂𝗿𝗺 𝗱𝗲𝗿 𝗪𝗲𝗹𝘁. 𝗪𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲, 𝘄𝗶𝗲 𝗼𝗳𝘁 𝗦𝗶𝗲 𝘀𝗰𝗵𝗼𝗻 𝗼𝗯𝗲𝗻 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗿 𝗔𝘂𝘀𝘀𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀𝗽𝗹𝗮𝘁𝘁𝗳𝗼𝗿𝗺 𝘄𝗮𝗿𝗲𝗻? 𝗛𝗮𝗯𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗟𝗶𝗲𝗯𝗹𝗶𝗻𝗴𝘀𝗷𝗮𝗵𝗿𝗲𝘀𝘇𝗲𝗶𝘁?
Auch wenn das Ulmer Münster heute „nur“ noch den zweithöchsten Kirchturm der Welt hat, bleibt es für mich der schönste. Wie oft ich schon oben war, lässt sich kaum zählen – ich kenne den Blick von dort seit meiner Kindheit. Besonders im Sommer beeindruckt mich die Aussicht jedes Mal aufs Neue: Wenn alles schön grün ist und man bei guter Sicht sogar die Berge erkennt, wird spürbar, wie besonders Ulm ist.
𝗪𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁𝘀𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱𝗼𝗿𝘁 𝗨𝗹𝗺 – 𝗨𝗹𝗺 𝗴𝗶𝗹𝘁 𝗮𝗹𝘀 „𝗸𝗹𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗚𝗿𝗼ß𝘀𝘁𝗮𝗱𝘁“ 𝗺𝗶𝘁 𝗴𝗿𝗼ß𝗲𝗿 𝘄𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗦𝘁𝗿𝗮𝗵𝗹𝗸𝗿𝗮𝗳𝘁. 𝗪𝗮𝘀 𝗺𝗮𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗲𝗻 𝗦𝘁𝗮𝗻𝗱𝗼𝗿𝘁 𝗳ü𝗿 𝗘𝗶𝗻𝘇𝗲𝗹𝗵ä𝗻𝗱𝗹𝗲𝗿 𝗯𝗲𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 𝗮𝘁𝘁𝗿𝗮𝗸𝘁𝗶𝘃?
Ulm vereint die Vorteile einer überschaubaren Stadt mit der Stärke eines wirtschaftlich sehr dynamischen Standorts. Die hohe Kaufkraft in der Region, kurze Wege und ein vielfältiger Branchenmix bilden eine starke Grundlage für den Einzelhandel. Gleichzeitig überzeugt die Ulmer Innenstadt durch eine hohe Aufenthaltsqualität und vor allem Erlebnischarakter: Veranstaltungen, Aktionen und attraktive Stadträume sorgen regelmäßig für Frequenz und machen den Besuch in Ulm zu mehr als nur einem Einkaufsbummel.
𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝗨𝗹𝗺 𝗮𝗹𝘀 𝗠𝗮𝗿𝗸𝗲 𝗯𝗲𝘀𝗰𝗵𝗿𝗲𝗶𝗯𝗲𝗻 𝗺ü𝘀𝘀𝘁𝗲𝗻 – 𝘄𝗮𝘀 𝘄ä𝗿𝗲 𝗱𝗶𝗲 𝘄𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗗𝗡𝗔 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝘁𝗮𝗱𝘁 𝗶𝗻 𝗱𝗿𝗲𝗶 𝗪𝗼𝗿𝘁𝗲𝗻?
Innovativ. Vernetzt. Lebenswert.
𝗗𝗮𝘀 𝗨𝗹𝗺𝗲𝗿 𝗖𝗶𝘁𝘆 𝗠𝗮𝗿𝗸𝗲𝘁𝗶𝗻𝗴 𝘃𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲𝗵𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗮𝗹𝘀 𝗕𝗿ü𝗰𝗸𝗲 𝘇𝘄𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗦𝘁𝗮𝗱𝘁, 𝗛𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹 𝘂𝗻𝗱 Ö𝗳𝗳𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗸𝗲𝗶𝘁. 𝗪𝗶𝗲 𝗴𝗲𝗹𝗶𝗻𝗴𝘁 𝗲𝘀, 𝘀𝗼 𝘃𝗶𝗲𝗹𝗲 𝗔𝗸𝘁𝗲𝘂𝗿𝗲 𝗺𝗶𝘁 𝘁𝗲𝗶𝗹𝘀 𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝗶𝗲𝗱𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻 𝗮𝗻 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗧𝗶𝘀𝗰𝗵 𝘇𝘂 𝗯𝗿𝗶𝗻𝗴𝗲𝗻?
Das Ulmer City Marketing ist ein aktives Netzwerk und verbindende Plattform zwischen Stadt, Innenstadtakteuren und Stadtgesellschaft. Durch kontinuierlichen Austausch, lang gewachsene Beziehungen und das gemeinsame Ziel einer attraktiven Innenstadt schaffen wir Vertrauen zwischen sehr unterschiedlichen Akteuren. Indem wir Netzwerke pflegen, unterschiedliche Perspektiven zusammenführen und Dialog sowie Diskurs aktiv gestalten, gelingt es uns, Interessen zu bündeln und gemeinsam an einer lebendigen, zukunftsfähigen Stadt zu arbeiten.
𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲 𝗮𝗸𝘁𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗣𝗿𝗼𝗷𝗲𝗸𝘁𝗲 𝘁𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻 𝗯𝗲𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 𝗱𝗮𝘇𝘂 𝗯𝗲𝗶, 𝗱𝗶𝗲 𝗨𝗹𝗺𝗲𝗿 𝗜𝗻𝗻𝗲𝗻𝘀𝘁𝗮𝗱𝘁 𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻𝗱𝗶𝗴 𝘂𝗻𝗱 𝗮𝘁𝘁𝗿𝗮𝗸𝘁𝗶𝘃 𝘇𝘂 𝗵𝗮𝗹𝘁𝗲𝗻 – 𝗮𝘂𝗰𝗵 ü𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗸𝗹𝗮𝘀𝘀𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗘𝗶𝗻𝘇𝗲𝗹𝗵𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹 𝗵𝗶𝗻𝗮𝘂𝘀?
Eine lebendige Innenstadt entsteht dort, wo Menschen gerne Zeit verbringen. Kleine Veranstaltungen, große Events und saisonale Aktionen – etwa in der Weihnachtszeit – sind entscheidend für die wirtschaftliche Dynamik der Innenstadt und schaffen emotionale Anlässe für den Besuch. Ergänzt wird dies beispielsweise durch den Ladenaktivmanager, der neue Impulse und neue Nutzungen ermöglicht, sowie durch unsere CityStreife, die zu einem sicheren und angenehmen Aufenthaltsgefühl beiträgt. So wird die Ulmer Innenstadt zu einem Ort des Erlebens, der Begegnung und des urbanen Lebens.