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GRÜß GOTT REGION ULM/ NEU-ULM. GRÜß GOTT PFANDBECHER.

Ab Januar 2019 wird die Region Ulm und Neu-Ulm Teil des RECUP-Pfandsystems und unterstützen so die deutschlandweite Reduzierung von Einwegmüll


 

         fast. 2.000 Standorte deutschlandweit bereits angebunden, davon 23 in der Region Ulm/ Neu-Ulm

         Pfandbecher in der Ulm/Neu-Ulm-Edition als Anreiz für Umweltschutz

         Neue starke RECUP-Partner vergrößern Pfandnetz

         Offizielle Einführung des Pfandsystems am 17.01.2019

 

Ulm/Neu-Ulm, 11.01.2019 Ein flächendeckendes und einheitliches Coffee-to-go-Pfandsystem für ganz Deutschland – das ist die Vision des Münchner Unternehmens RECUP. Vor eineinhalb Jahren startete das RECUP-Pfandsystem für Coffee-to-go-Mehrwegbecher mit 50 Partnern in München, um bundesweit eine nachhaltige Alternative zum Einwegbecher zu bieten. Mittlerweile ist das RECUP-Pfandsystem deutschlandweit bereits an knapp 2.000 Standorten verfügbar, u.a. auch bei diversen Großketten. Auch in der Region Ulm/Neu-Ulm ist das Pfandsystem angekommen und wächst stetig. Seit Mitte Januar gibt es die Pfandbecher mit eigener Skyline-Edition auch an über 23 Standorten in der Region Ulm und Neu-Ulm. Die Skyline auf dem Becher zeigt das Ulmer Münster, die Bibliothek Ulm, den Metzgerturm, die Pauluskirche, das Kloster Roggenburg und den Wasserturm Neu-Ulm. Damit beweist die Region, die gleich zwei Bundesländern zugehörig sind., wie Städte und Länder das Thema Nachhaltigkeit aktiv gemeinsam vorantreiben können.

 

Startschuss im Januar!

Pünktlich zum neuen Jahr startet die Region Ulm und Neu-Ulm in eine grüne Zukunft. Mit dem Kick-Off-Termin am 17.01.2019 positionieren sich beide Städte im Bereich Nachhaltigkeit. So findet eine länderübergreifende Kooperation statt: Auf bayerischer Seite beteiligt sich der Landkreis Neu-Ulm an dem lokalen Aufbau des Systems, in Baden-Württemberg die Entsorgungsbetriebe der Stadt Ulm (EBU) und das Ulmer City Marketing e.V..

 

 „Rund 660 coffee-to-go-Becher gehen im Landkreis Neu-Ulm im Schnitt pro Stunde über die Ladentheke. Jährlich werden so 83 Tonnen Müll an Einwegbechern produziert. Uns als Landkreis und dem Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) des Landkreises Neu-Ulm ist es deshalb wichtig, etwas zur Vermeidung dieser Müllberge beizutragen, um die Umwelt und ihre Ressourcen zu schonen. Mit dem Pfandsystem hoffen wir auf eine gute Möglichkeit, mit der die Menschen unterwegs ihren Kaffee genießen können, aber auch zur Müllvermeidung beitragen“, erläutert Landrat Thorsten Freudenberger.

 

“Durch ein Pfandsystem mit Mehrwegbechern schränken wir die Vermüllung in der Region ein [...]. Wir haben uns für RECUP entschieden, weil uns dieses Pfandsystem am einfachsten und schlüssigsten erscheint. Zudem kommen immer mehr Städte und Regionen dazu, sodass man seinen Kaffeebecher der Region Ulm/Neu-Ulm auch in anderen Städten wieder abgeben kann [...].”, so Henning Krone, City Manager des Ulmer City Marketings.

 

Begleiter des Mehrwegs

Kaffeegenießer können ihren Coffee-to-go ab sofort bei folgenden Partnern im RECUP bestellen:

ULM: Berufsbildungswerk der Stiftung Liebenau, Intercity Hotel, Coffee Fellows (2x), Beanbar Hugendubel, Spitalhofschule, Restaurant Bootshaus, Ran- Tankstelle, Seeberger’s Shop & Café, Hotel und Rasthaus Ulm-Seligweiler, La Piazza, Cafe Bossanova, Café Albert

Neu-Ulm: Coffee Bike, die REGIO- frisch gmbH, Café D'Art, Restaurant 48 Grad Nord

Landkreis Neu-Ulm: AVIA Servicestation Johannes Merk in Altenstadt, Tankstelle Gropper in Unterroth, Backhaus Häussler in Illertissen, Aral Tankstelle Rainer Weikmann e. K in Illertissen, Bäckerei Hörmann in Roggenburg, B & O GbR Coffee Bike Ulm in Senden

 

SO FUNKTIONIERT DAS PFANDSYSTEM

So funktioniert das RECUP-Pfandsystem: Kaffeegenießer kaufen ihren Coffee-to-go im RECUP, hinterlegen 1€ Pfand und erhalten als Anreiz einen Vorteil gegenüber dem Kaffee im Einwegbecher. Leere Becher können deutschlandweit bei allen RECUP-Partnern wieder abgegeben werden, um das Pfand zurückzuerhalten. Die Becher werden vor Ort gereinigt und anschließend direkt wieder im System eingesetzt. Als einziges flächendeckendes Pfandsystem für Coffee-to-go schafft RECUP eine einfache und nachhaltige Alternative, nicht nur zum Umweltproblem Einwegbecher, sondern auch als bequemes Pendant zum kaufbaren Mehrwegbecher. Bei über 1.500 Standorten steht die RECUP-Karte für den besseren Überblick auf der Website und als App zum kostenlosen Download bereit. Sie zeigt dem Nutzer den kürzesten Weg zum nächsten RECUP-Partner. Cafébesitzer, Kantinen oder Bäckereien können sich ganz einfach auf www.recup.de informieren, registrieren und sich dem System selbstständig anschließen.

 

WARUM MEHRWEG?

Laut der Deutschen Umwelthilfe e.V. (2015) werden alleine in Deutschland jährlich 2,8 Milliarden Coffee-to-Go Einwegbecher verbraucht – 320.000 Becher pro Stunde! Diese bestehen überwiegend aus Papierfasern und sind auf der Innenseite mit Plastik beschichtet. Ein Recycling ist durch die Beschichtung fast unmöglich, was bei der Entsorgung zu einer enormen Ressourcenverschwendung führt: Alleine für die Papierherstellung der Einwegbecher werden so jährlich 43.000 Bäume gefällt.

 

Über die RECUP GmbH

Das im September 2016 von Fabian Eckert und Florian Pachaly gegründete und von der Deutschen Umwelthilfe e.V. als “Best Practice” ausgezeichnete Unternehmen, bietet ein Mehrweg-Pfandsystem für Coffee-to-go-Becher an, mit dem die „Coffee-to-go-Philosophie“ weitergelebt wird. Das Pfandsystem der RECUP GmbH basiert auf recyclebaren Mehrwegbechern, die sog. RECUPs, die ca. 1000 mal genutzt werden können und ist daher eine nachhaltige Alternative zum Einwegbecher. Mit mittlerweile 21 Mitarbeitern am Standort München arbeitet RECUP an der bundesweiten Einführung des Systems.

Weitere Informationen gibt es unter www.recup.de

 

Kontakt:

RECUP GmbH, Hofmannstraße 52

81379 München

Tel: +49 89 339 844 100

E-Mail: kontakt@recup.de

Geschäftsführer: Fabian Eckert und Florian Pachaly