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Tag des Hutes - wer wird nach Schauspieler Jan Josef Liefers der Hutträger des Jahres - der Hut ist im Trend, sagt Personal-Shopperin Sonja Grau

Am 25. November 2017 wird weltweit der Tag des Hutes gefeiert und mit den schönsten Kopfbedeckungen von allen Generationen gleichermaßen zelebriert. Der Tag des Hutes steht unter dem Namenstag der Heiligen Katharina von Alexandrien. U. a. wurde der Schauspieler Jan Josef Liefers 2016 vom GDH (Gemeinschaft Deutscher Hutfachgeschäfte e.V.) zum „Hutträger des Jahres“ gekürt. Mit den Worten „Ich grüße alle Menschen, die sich um das obere Ende der menschlichen Figur kümmern“ bedankte er sich. Roger Cicero wurde im Jahr 2015 gekürt. Wer zum Hutträger des Jahres am 25.11.2017 gekürt wird bleibt noch ein großes Geheimnis, welches aber bald gelüftet werden wird.


Die Mode- und Stilexpertin Sonja Grau gibt im Vorfeld zum „Tag des Hutes“ einem jeden Interessierten einen kleinen Hut-Guide an die Hand:

 

 

 

Was sollte Mann/Frau beim Huttragen beachten?

Zu allererst muss der Hut zum Typ Mensch passen!

Frau oder Mann – jung wie alt – wichtig ist, dass man den richtigen Hut trägt. Das Hutmodell, für welches sich der Träger entscheidet sollte seine eigene Persönlichkeit und seinen eigenen Stil unterstreichen - nur dann stimmt am Ende die Ausstrahlung und der Träger fühlt sich auch wohl mit seiner Kopfbedeckung.

Für einen jeden Kopf gibt es den passenden Hut aber nicht ein jeder Hut passt auf einen jeden Kopf!

Natürlich gibt es Hutformen, die zu vielen Personen und vielen „Typen“ passen. Andererseits aber auch Hüte, welche nur ganz wenigen Trägern vorbehalten sind.

 

 

Zu welchem Outfit passt ein Hut, zu welchem auf keinen Fall?

Ein Hut passt zu einem jeden Outfit – ohne Ausnahme!

Man muss nur das richtige Modell zum entsprechenden Outfit wählen!

 

Den klassischen Herrenhut oder den Fedora kann man z. B. ausgezeichnet zum eleganten, klassischen wie auch zum sportlich-eleganten Outfit kombinieren. Die Melone passt zum eleganten und klassischen Outfit perfekt. Der Pelzhut wirkt am Besten zum Pelzmantel bzw. zum winterlichen Outfit im Schnee. Der Zylinder passt bei der Dame zum maskulinen Outfit und wird von den Herren zum festlichen Anlass getragen. Der Trilby passt z. B. von der Form her zum legeren wie zum chicen Outfit und wird sehr gerne auch von der jüngeren Generation getragen. Der Stoffhut, der niemals ganz elegant sein wird, wäre z. B. beim Galadinner fehl am Platze. Wohingegen der Fascinator nicht zum Safari-Trip passt. Ein Hut mit pompösem Hut-Accessoires gehört eher zum chicen Outfit! Kappen und Mützen können ganz unterschiedlich zum Einsatz gebracht werden. Je nach Material und Stil in der Regel immer outdoor aber auch indoor.       

 

Auf welche Kopfform passt welcher Hut?

Bei einem rund geschnittenen Kopf passt generell ein etwas ausladender Hut – ein schmal geschnittener Hut wird hier eher verloren gehen.

Zu einem schmal geschnittenen Kopf passt oftmals z. B. ein Hutmodell, wie es in den 20er oder 50er Jahren getragen wurde. Diese Kopfform kann in der Regel gut ränderlose Hüte tragen. Aber auch schmalrandige Hüte sehen hier generell sehr gut aus.        

 

                                              

Spielt auch die Körpergröße und/oder andere Faktoren eine Rolle?

Natürlich spielt auch die Körpergröße eine große Rolle – wie auch z. B. die Statur des Trägers. Im Prinzip muss man alles in allem sehen – einfach den ganzen Mensch und damit seine Persönlichkeit, die er ausstrahlt und welche er durch die gewählte Kopfbedeckung noch besser zum Ausdruck bringen möchte.

Von einem kleinen Hut sollte eine korpulente Person Abstand nehmen – eine kleine, zierliche Person sollte sich hingegen nicht für einen großen, ausladenden Hut entscheiden.

 

                                                                                   

Gibt es Menschen, die kein "Hut-Gesicht" haben oder kann jeder Mensch Hut tragen?

Für einen jeden Menschen gibt es auch einen Hut!

Für einen jeden Kopf gibt es die passende Kopfbedeckung aber nicht ein jeder Hut passt auf einen jeden Kopf!

 

Es  gibt Menschen, welche sich aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Hutmodellen bedienen können und andererseits Menschen, welche aus dieser Vielzahl nicht schöpfen können.

 

 

Für welche Anlässe eignet sich welcher Hut?

Für die edle Hochzeit eignet sich ein eleganter Hut genauso wie ein opulenter Kopfschmuck! Einen Fascinator trägt man für gewöhnlich zu festlichen Anlässen.

 

Der Herr kann zu diesem Anlass den Klassiker, aber durchaus auch den Zylinder oder die Melone tragen.

 

Zur Vernissage eignet sich der Fascinator oder ein x-beliebiger Hut/Cap.

 

Ins Theater darf die Dame durchaus mit einem schmal randigen Hut gehen – von ausladenden Hüten oder Kopfbedeckungen sollte sie allerdings Abstand nehmen.

Den Mann kleidet hier generell der Klassiker oder Trilby gut.

                                                                                          

Zur Tracht (z. B. fürs Oktoberfest) eignet sich der modische Trachtenhut oder das kleine Miniatur-Hutmodell (head-piece) welches an einem Teil des Kopfes platziert wird.

 

 

 

Und wann sollte Mann/Frau ihn definitiv ablegen?

Die Frau behält ihren Hut immer und überall auf!

Der Mann sollte seinen Hut in geschlossenen Räumen z. B. im Restaurant oder in der Oper ablegen und am besten in der Garderobe abgeben.

 

 

Spielt das Alter eine Rolle - oder sind Hüte für jedes Alter geeignet?

Hüte bzw. in der Regel alle Arten von Kopfbedeckungen sind altersunabhängig!

  

Jung und alt kann alle Hutformen gleichermaßen tragen – generell kommt es auf den Typ Mensch an, zu dessen Persönlichkeit der Hut passen muss. Die genannten Hüte sind quasi altersunabhängig.     

 

Woher kommen die Einflüsse für die aktuellen Hutfavouriten?

Von den Vorgaben der Mode! Den weltweiten Fashion-Shows! Den Mode-Designern und deren jeweiligen Motto!

Auf alle Fälle spielen aber auch die Royals, hier ganz besonders die Queen oder Kate eine große Rolle. Auch Stars wie Brad Pitt oder Johnny Depp setzen in puncto Hutmode Akzente. Sie alle haben eine absolute Vorreiterfunktion! Damit werden vor allen Dingen die jüngeren Generationen zum Hut geführt – wie dies z. B. eindeutig beim Trilby zu erkennen ist.

 

                                                                            

Hut oder Fascinator?

Im Gegensatz zu Hüten gibt es beim Fascinator kleine Ausnahmen – er steht nicht einer jeder Frau. So sollte z. B. eine maskuline Frau nicht unbedingt einen Fascinator tragen. Er passt in der Regel weniger zu diesem Frauentyp. Sie sollte sich eher für einen Hut-Klassiker entscheiden.

 

                                                                                                  

Wie sollte man seinen Hut aufbewahren und pflegen?

Zur Aufbewahrung gibt es die altbewährte Hutschachtel oder den Hutbaum – es hängt davon ab, wieviele Hutmodelle vorhanden sind.

Bei den Hutschachteln könnte es nämlich irgendwann ein Platzproblem geben. Auf dem Hutbaum, welcher in der Regel mehrere „Arme“ hat, kann man durchaus auch einmal zwei Hutmodelle aufeinander setzen.

 

Federn, welche am Hut angebracht sind, können schnell und leicht brechen, wenn man nicht achtsam mit ihnen um geht.

 

Regengüsse sollten beim Hut vermieden werden, sofern es sich nicht um einen Regenhut handelt – nahezu fast ein jeder Hut verliert schlimmstenfalls seine Form.

 

Filzhüte mögen es, wenn man sie abdämpft und bürstet. Den Hut einfach über den Wasserdampf halten und mit der Hutbürste ausbürsten. Eine weitere Pflege benötigt er nicht.

Ein Pelzhut sollte nur ausgeschüttelt werden und, wenn er nass geworden ist, ohne Hilfe von Fön und Heizung trocknen.

Das Federarrangement auf dem Hut oder Fascinator bringt man wieder in die Ursprungsform, wenn man das Arrangement über den leichten Wasserdampf hält.

Ist man mit dem Hut in den Regen oder Schnee gekommen, so sollte man ihn, wie den Pelzhut ausschütteln und auf dem „Hut-Papp-Ständer“ trocknen lassen - vorzugsweise in einem warmen Raum.

 

 

 

Ein no-go ist?

Eine Kopfbedeckung darf nicht zu groß aber auch nicht zu klein sein. Schnell könnte man ansonsten zu einer „Lachnummer“ werden.

 

 

 

Foto: Sonja Grau geht nie ohne Hut aus dem Haus

zur Person Sonja Grau:                                      

Sonja Grau verfügt als Mode- und Stilexpertin über eine jahrzehntelange Erfahrung und damit einen wertvollen Wissensschatz, welcher nationale sowie internationale Anerkennung genießt. Sie weiß, woher die Modetrends kommen, wie sie sich entwickeln und verändern werden. Durch vielzählige Reportagen in Funk und Fernsehen wurde sie mehr und mehr in den Fokus gestellt. So war sie bereits mit Fernsehteams des ZDF „hallo deutschland“, RTL, SWR, VOX, u.v.m. unterwegs und ist gern gesehener Live-Gast im Fernsehen – z. B. im SWR „Landesschau Baden-Württemberg“. Große Tageszeitungen, Wirtschafts- und Lifestyle Magazine sowie die Deutsche Presseagentur greifen gerne bei aktuellen Fashion-Themen auf den Erfahrungsschatz der Personal-Shopperin zurück. Junge Menschen unterstützt die Zeitmanagerin bei der erfolgreichen Abwicklung von Projekten, wenn es ihre Zeit erlaubt. So unterstützte sie u. a. bereits Jugendprojekte der FAZ, Volontäre der Journalistenschule in München und half einer Diplomantin bei ihrer Diplomarbeit zum Thema Hüte. Daneben avancierte sie zur Romanfigur des Autors Hermann Severin in seinen beiden Krimiromanen „Heuschreckentanz“ und ganz aktuell in „Donaublut“. Hermann Severin antwortete auf eine Frage schmunzelnd: „Als interessanter Typ mit individueller Ausstrahlung ist mir Sonja Grau immer wieder aufgefallen, wenn ich Sätze formend und Gedanken sortierend im Café saß und sie ihren Trolley hinter sich herziehend durch die Stadt eilte. Ich musste dieses Solitärgewächs einfach einbauen“.

Achtzig Prozent des Kundenklientel der Personal-Shopperin besteht aus in der Öffentlichkeit stehenden Personen oder Geschäftsleuten (aus Film und Fernsehen, Wirtschaft, Politik, Sport, ….), die immer gut gekleidet sein müssen, denen jedoch die Zeit fehlt, die für sie passende Kleidung zu suchen.

„Die Disziplin – wissen was einem steht – erfordert Zeit, Übung und Erfahrung!“ Sonja Grau beherrscht diese Disziplin in vollem Umfang und ist damit ihren Kunden der verlässliche Geschäftspartner wenn es darum geht, auch unter Zeitmangel das passende Outfit zu finden. Sonja Grau berät frei und unabhängig von Marken/Labels. Dabei legt die Personal-Shopperin ihr ganz besonderes Augenmerk darauf, ihrem Credo „Akzentuierung der Persönlichkeit“ gerecht zu werden. „Sehr oft wird das Kleidungsstück, nach welchem mein Kunde niemals selbst gegriffen hätte, zu einem seiner Lieblingsteile“, so der fashion-style-creator.

Das Markenzeichen der Personal-Shopperin ist der Hut. Ihre Hutmodelle werden vom weltbekannten Hutmodisten und Exzentriker Philip Treacy aus London, der u.a. auch das britische Königshaus mit seinen Hutkreationen erfreut, kreiert.

Agentur Sonja Grau, Kohlgasse 1, 89073 Ulm, Tel: 0049-731/44769, Fax: 0049-731/2074699, mobil: 0049-160-7137778, email: sonjagraut-online.de, Internet: www.sonjagrau.de